Was ist ein Take Profit?

Take Profit

Beim Trading und Handeln bspw. von Währungen (Forex-Trading), müssen beim Kauf
bestimmte Faktoren festgelegt werden, in diesem Artikel finden Sie den Take Profit und Stop
Loss erklärt. Darunter zum einen der Stop-Loss, der sehr große Verluste verhindern soll, in
dem bei einem Crash bzw. extremen Wertverlust an dem Stop-Loss-Wert automatisch
verkauft wird. Bei dem Take-Profit zum anderen handelt es sich genau um das Gegenteil. Vor
der Investition schätzt der Trader ab wie viel Profit er mit dem gekauften Wert machen kann
und definiert einen Punkt, wo er den Wert automatisch verkauft. Sobald der Wert nun soweit
steigt, dass er den Take Profit überschreitet, wird er automatisch verkauft und der Trader
erhält den erwirtschafteten Gewinn.

Take Profit und Stop Loss richtig wählen

Dies lässt sich an folgendem Beispiel zeigen: Sagen wir eine Aktie hat einen normalen Wert
von 1.500 Punkten am Markt und fällt auf Grund eines Börsenereignisses auf 1.000 Punkte ab.
Wenn zu erwarten ist, dass es sich bei diesem Fall nur um einen temporären Verlust handelt
und die Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ihren alten Wert zurückkommt, macht es Sinn
an diesem Punkt zu kaufen. Dabei würde der Investor zum Beispiel einen Stop-Loss bei 750
Punkten setzten. Sofern die Aktie also widererwarten weiterfällt, wird sie automatisch bei 750 Punkten verkauft, um den Verlust einzugrenzen und weitere Verluste zu verhindern.

Der TakeProfit könnte nun bspw. bei 1.400 Punkten gesetzt werden, das heißt wenn die Aktie wie erwartet wieder steigt, wird sie automatisch bei Überschreitung von 1.400 Punkten verkauft
und der Investor hat einen Gewinn von 70% erwirtschaftet. Die Gefahr ist hierbei natürlich
immer den Take-Profit und den Stop-Loss falsch zu setzten. So könnte es passieren, dass die
Aktie zwar erst auf 700 Punkte fällt und sich danach wieder auf 1.500 Punkte verbessert. In
diesem Fall hätte der Investor aber bereits bei 750 Punkten verkauft und hätte einen
´unnötigen´ Verlust gemacht. Gleichzeitig könnte es passieren, dass die Aktie auf 1.300 Punkte
steigt, jedoch den Take Profit Wert von 1.400 Punkten nicht überschreitet und anschließend
wieder stark an Wert verliert. In diesem Fall wäre ein Gewinn möglich gewesen, der jedoch
kleiner ist als geplant und letztendlich je nach weiterer Entwicklung in einem Verlust enden
kann.

Es ist daher besonders wichtig die zentralen Kenngrößen wie Stop-Loss und Take-Profit
überlegt zu wählen und genau anhand von Analysemethoden und verschiedenen Indikatoren
zu evaluieren, wie hoch ein möglicher Gewinn und Verlust sein könnte. Insgesamt sind beide
Werte aber eine sehr gute Möglichkeit, um nicht 24 Stunden am Tag den Kurs verfolgen zu
müssen.

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