Daytrading oder Swingtrading

Daytrading oder Swingtrading

Beim Trading werden häufig von verschiedenen Arten gesprochen z.B. dem Daytrading und
Swingtrading, aber was ist das? Das Daytrading und das Swingtrading unterscheiden sich
darin, wie der Investor traded und was seine Strategie ist.

Dabei kauft und verkauft der Daytrader Aktien innerhalb von einem Tag und hat über Nacht
keinerlei Geld in den Aktien liegen, die Cashrate liegt bei 100%. Die Veränderungen innerhalb
eines einzelnen Tages sind dabei jedoch meist sehr gering, weshalb entweder ein sehr hohes
Kapital eingesetzt werden muss oder Gebrauch von dem sog. Hebel in Verbindung mit einem
Broker gemacht werden muss, um einen hohen Gewinn zu erzielen. Ein Swingtrader versucht
auf der anderen Seite einen ganzen „Swing“ mitzunehmen. Dabei handelt es sich um einen
Auf- bzw. Abschwung eines Wertes. Dabei kauft der Swingtrader im Idealfall am Anfang des
Swings und verkauft am Ende, um so von der größtmöglichen Wertdifferenz Profit zu machen.

Da, beim Daytrading auf kleinste Veränderungen am Markt geachtet werden muss, ist es nötig
die Kurse den ganzen Tag über zu verfolgen und benötigt einen hohen Zeitaufwand. Folglich
eignet sich das Daytrading nur für Vollzeittrader und nicht für Vollzeitbeschäftigte, die gerne
nebenbei traden möchten. Das Swingtrading eignet sich im Gegensatz dazu auch sehr gut für
normal Vollzeitbeschäftigte und Hobbytrader. Hierbei reicht es im Normalfall aus, den Kurs
einmal täglich zu überprüfen und zwischen dem Kauf und Verkauf einer Wertposition liegen
häufig Wochen, manchmal sogar Monate.

Daytrading und Swingtrading – Wo ist der Unterschied?

Selbst wenn es einmal beim Daytrading hervorragend läuft und der Kurs am Abend scheinbar
unaufhörlich weitersteigt, sollte der Daytrader am Abend unbedingt alle Positionen schließen
und kein Geld über Nacht in Aktien liegen haben. Denn abhängig von der gewählten Strategie
werden auch der Stop-Loss und Take-Profit Wert entsprechend gewählt. Da, der Stop-Loss
beim Daytrading deutlich weniger Abstand zum aktuellen Kurs hat als beim Swingtrading,
kann es passieren, dass ein sehr gut laufender Kurs am Morgen kurzzeitig unter den Stop-Loss
fällt und anschließend wieder ansteigt. In diesem würde die Wertposition automatisch
geschlossen werden und der Daytrader hätte einen ´unnötigen´ Verlust gemacht. Da es häufig
vorkommt, dass Kurse am Morgen kurrzeitig einbrechen, sollten beim Daytrading keinerlei
Werte über Nacht gehalten werden. Beim Swingtrading spielen diese Art von kurzzeitigen
Einbrüchen keine besondere Rolle, da der Stop-Loss entsprechend gewählt wurde und hierbei
im Vorhinein geplant wurde, Werte über eine längere Zeit zu halten.

Auf die Frage, was von beiden besser ist, gibt es keine eindeutige Antwort. Prinzipiell ist es
von den Vorlieben des Traders abhängig, ob er lieber daytraded oder swingtraded. Beide
Formen bieten ein stetiges Risiko das eingesetzte Geld und je nach Tradingform auch
zusätzliches Geld zu verlieren. Gleichzeitig kann auch mit beiden Formen ein theoretisch
unbegrenzter Gewinn erzielt werden, wenn der Trader zur richtigen Zeit und zur richtigen Zeit
wieder verkauft. Im Alltag werden sich hierbei meistens jedoch eine Mischung aus Gewinnen
und Verlusten finden.

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